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Fachartikel > Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Perspektive
Lesezeit: 3 Minuten

Die größte Herausforderung in der Mitarbeiterführung  ist aktuell: Perspektiven vermitteln!

Nach mehr als einem Jahr im Krisenmodus mit andauernd verlängerten Lockdowns verlieren immer mehr Mitarbeiter den Mut. Hier sind 3 Anregungen, wie Sie gegen die Perspektivlosigkeit angehen.

1. Arbeiten Sie mit langfristigen Zielen, die Perspektiven bieten

In einer Krise, deren weiterer Verlauf schwer vorhersagbar ist, ist es naheliegend, nur mit kurzfristigen Zielen zu arbeiten. So bleiben Sie flexibel und können sich schnell auf veränderte Bedingungen einstellen. Doch behalten Sie auch die Wirkung auf Ihre Mitarbeiter im Auge, die eine Perspektive brauchen: Wer als Führungskraft nur noch von Monat zu Monat oder von Woche zu Woche plant, sagt seinen Mitarbeitern damit zwischen den Zeilen: „Auch ich habe keine Perspektive und weiß nicht, wohin alles führt!“ Das kann die Ängste und die Müdigkeit im schlimmsten Fall noch weiter verstärken. Wenn noch nicht geschehen, gehen Sie deshalb jetzt so vor:

Stellen Sie einen Dreijahresplan auf. Der kann ruhig unterschiedliche Szenarien berücksichtigen. Er soll aber auf jeden Fall über die Krise hinausreichen und ein Bild davon geben, wo Sie mit Ihrem Team hinwollen.

2. Setzen Sie ein Zeichen

Setzen Sie durch Ihre Entscheidungen Zeichen, dass Sie von der erfolgreichen Zukunft überzeugt sind. Zeigen Sie mit Ihrem Handeln, dass Sie jetzt bereits daran arbeiten. Ein gutes Beispiel: Wenn Sie nicht unter dringendem Sparzwang stehen, versuchen Sie, gerade jetzt neue Mitarbeiter einzustellen und Ihr Team zu verstärken.

Was gibt es für einen besseren Beweis dafür, dass es eine Perspektive gibt, als Neuanstellungen, während es in so vielen anderen Unternehmen Kurzarbeit und Entlassungen gibt? Weiterer positiver Aspekt: Sie können Ihre Mitarbeiter in den Onboarding-Prozess einbinden und so zusätzlich den Blick auf die Zukunft richten.

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3. Persönliche Anreize schaffen

Als Führungskraft sind Sie dann am erfolgreichsten, wenn Sie jeden Mitarbeiter individuell motivieren. Deshalb sind regelmäßige Gespräche mit einzelnen Mitarbeitern so wichtig. Denn auch hier können Sie ansetzen, um die drohende Perspektivlosigkeit zu überwinden. Beispiel: Wissen Sie von einer Mitarbeiterin, dass Karriere und das baldige Erreichen einer besseren Position für sie wichtig sind, sprechen Sie im persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten, die sich jetzt bieten, und schaffen Sie so einen Anreiz. Wichtig dabei ist natürlich, keine falschen Versprechungen zu machen oder Erwartungen zu wecken, die nicht erfüllt werden können. Aber wenn Sie über die Möglichkeiten sprechen, die sich auch jetzt bieten, vermitteln Sie bereits Zuversicht.